Am Wochenende hatte ich ein Orientierungscamp in einem Dorf außerhalb von Madrid (etwa eine Stunde mit dem Bus), das Galapagar heißt. Diesmal waren nicht nur die Leute aus Madrid da, sondern die Austauschschüler*innen kamen von überall aus Spanien, vor allem aber aus dem Norden und eine der Austauschschülerin wohnt sogar auf den Kanarischen Inseln, auf Teneriffa. Das ist ziemlich cool! Aber Madrid ja auch hihi! Jetzt aber zum Wochenende:
Die Leute aus den anderen Teilen Spaniens waren suuuuuuper cool. Ich habe ein paar neue Freunde gefunden und das coole daran ist, dass sie aus den verschiedensten Teilen der Welt kommen! Lettland, Thailand, USA, Österreich und viele mehr. Abgesehen von den Austauschschüler*innen aus der ganzen Welt waren auch noch Returnees, also Leute aus Spanien, die gerade von ihrem Auslandsjahr wieder gekommen sind, da. Das fand ich auch ziemlich cool, weil wir ihnen auch Fragen stellen konnten. Während wir verschiedene Aktivitäten gemacht haben, wie einen Brief an und selbst schreiben oder Stärken, Schwächen und Möglichkeiten aufschreiben und kennenlernen, haben die Returnees andere Altivitäten gemacht. Ihre Lieblingsaktivität haben sie uns zum Schluss vorgestellt:
Sie mussten eine Weltkarte zeichnen und mit einem Faden alle Orte auf der Welt verbinden, an denen sie Freunde haben. Diese Karte war am Ende suuuuuuper voll mit Faden! so viel Faden, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Natürlich waren einige freie Stellen und Flächen, aber an anderen Orten konnte man das Papier vor lauter Faden gar nicht mehr sehen. Das hat mich ziemlich beeindruckt.
Am besten hat mir der Austausch mit den anderen Schüler*innen gefallen, denn so konnte ich sehen, dass es vielen genauso geht wie mir (und manchen auch nicht, denn jedes Auslandsjahr ist unterschiedlich). Trotzdem hat mich das ein bisschen motiviert, dran zu bleiben.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich meine Gastfamilie auch ein bisschen vermisst hab (euch schon noch mehr, aber irgendwie ist das ja auch was cooles). Natürlich ist es auf eine bestimmte Weise auch nicht cool, aber trotzdem auch cool. Schwierig zu beschreiben haha.
Am Donnerstag ist Nationalfeiertag in Spanien. Deshalb haben alle frei. Manche Bezirke (ist das das richtige Wort?) haben auch noch den Freitag frei. Das heißt dann Puente (Brücke). Weil wir dann vier Tage frei haben, fahren wir nach Campello (sehr nah bei Alicante), wo die Großeltern meiner Gastschwestern eine Wohnung haben. Wisst ihr was das bedeutet? STRAND!!!! Ich freue mich schon sehr.
Es gibt allerdings einen kleinen Haken. Und zwar habe ich in der Woche danach vier Klausuren. Einerseits zählen meine Noten ja nicht und andererseits möchte ich auch nicht total abkacken. Wir werden sehen. Ich denke ich versuche, mich auf ein Fach zu konzentrieren. Dann kann ich erstmal darauf stolz sein. Das hat Sofía mir vorgeschlagen und ich fand, das klang ziemlich gut. Heute habe ich übrigens zweimal 10 Punkte in Englisch bekommen (das ist die höchste Note)!! Zwar ist das Englisch Level hier nicht so hoch, aber das muss man ja niemandem sagen 😉
Ich vermisse euch alle sehr.
Bis bald, Edda
Beate Christin Haase sagt:
Liebe Edda!
Es ist so schön zu lesen, dass Du immer mehr in Deinem zweiten Zuhause ankommst
und keine „Flucht“- Gedanken mehr hast.
Es wird Euch ja jede Menge geboten, da hast Du gar keine Zeit mehr für trübe Gedanken. Ich freue mich so sehr für Dich.
Viel Spaß weiterhin wünscht Dir Dein Opa!
11. Oktober 2023 — 19:06
Sofía sagt:
ich bin so glücklich das die anderen austauschüler*innen (das nicht in Madrid sind 😔) mehr nett sind!
Und genieße die Zeit am Strand ohne uber die Prüfungen Angst machen, es ist gut wenn du Ziel hast aber ich glaube das Spaß haben noch wichtiger ist^^
Liebe Grüße,
Sofía
12. Oktober 2023 — 12:06