
















Hallo, da bin ich mal wieder! Ich hoffe es geht euch allen gut soweit 🙂 Mir geht es echt gut gerade! Vielleicht fragt ihr euch (mal wieder), was es mit dem Titel dieses Beitrags auf sich hat. 12 zum Quadrat? Ja ja, das war sicherlich, was ihr als erstes gedacht habt, aber was will ich denn mit dem Quadrat von 12? Tja, ich liebe es einfach mysteriös zu sein *grins. Ich wünsche euch viel Spaß beim Herausfinden!
Na gut, ich bin viel zu aufgeregt, als dass ich es lange für mich behalten könnte. Am Montag war der 144. Tag. Ok, und? Na das ist die Hälfte meines Auslandsjahres! Jetzt bleiben noch 144 Tage. Crazy, ich weiß, ich bin selber schon ein bisschen am Ausflippen. Einerseits bin ich natürlich froh, weil ich weiß, dass ich euch alle bald wieder sehen werde. Andererseits bin ich natürlich auch traurig, weil ich „so bald“ meine Gastfamilie und auch meine Freunde hier wieder verlassen muss… Ich sehe mich ehrlich gesagt schon am Flughafen total weinen. Aber neulich bin ich auf ein cooles Zitat gestoßen:
How lucky am I to have something that makes saying goodbye so hard (Wie glücklich bin ich, jemanden zu haben, der es so schwer macht aus Wiedersehen zu sagen)
Winnie Puuh
Und irgendwie habe ich mich total in dieses Zitat verliebt und denke, dass es wirklich stimmt. Ich bin so dankbar für alles, wie es gerade hier ist.
Natürlich fällt mir die Schule immer noch ein bisschen schwer, aber das wird schon! Und wenn nicht, dann habe ich mein schlechtestes Schuljahr für immer und ewig gehabt! Ich muss zugeben, dass ich gerade wieder ein bisschen nachlässig mit den Hausaufgaben und überhaupt der Schule werde, aber wie gesagt eigentlich ist es ja auch nicht ganz so wichtig und ich versuche schon immer, die Hausaufgaben zu machen oder es zumindest mir mal anzuschauen und zu versuchen.
In den letzten Wochen waren mal wieder ein paar verrückte Sachen los und darüber werde ich euch jetzt noch ganz kurz berichten:
An dem Wochenende vor zwei Wochen, ist eine Freundin, die eigentlich in Vigo wohnt (also bisschen weiter weg) mit ihrer Familie nach Madrid gekommen. Sie kommt aus Japan und ist auch wie ich Austauschschülerin. Mit einer anderen Freundin, die auch in Madrid wohnt, haben wir ein bisschen was zusammen gemacht und dann haben beide bei mir übernachtet, das war sehr toll, weil wir sie wirklich nicht oft sehen…
Am gleichen Wochenende sind wir auch in die Berge gefahren, um ein bisschen wandern zu gehen und es gab sogar ein kleines bisschen Schnee, könnt ihr euch das vorstellen? Es war zwar nicht besonders viel und auch schon ein paar Tage alt, aber es war genug für die anderen Kinder die auch mit dabei waren mir den Schnee hinten in die Jacke reinzuwerfen. Es war auf jeden Fall sehr lustig und hat Spaß gemacht!
Das Wochenende danach (also letzte Woche), haben alle Asutauschschüler*innen in Madrid mal wieder was zusammen gemacht. Wir waren alle zusammen Eislaufen und ich muss sagen, dass ich eigentlich nicht so gut darin bin, aber ich habe mich schon ein bisschen hier verbessert. Ich freue mich schon richtig darauf mit meinen Freunden in Deutschland wieder Eislaufen zu gehen!
Am Dienstag waren wir in der Uni, um uns das alles mal anzuschauen und weil es für die Leute hier ja auch wichtig ist und sie alle vermutlich sehr bald anfangen zu studieren. Soll ich euch ein Geheminis verraten? Spanische Unis sehen genauso aus wie deutsche! Es gab ein paar Vorlesungen, um den Leuten zu zeigen, was in bestimmten Studiengängen gemacht wird und ich muss zugeben, dass ich ziemlich viel verstanden habe eigentlich. Am Ende war ich natürlich ein bisschen unkonzentriert, weil es auf lange Zeit dann doch anstrengend ist, aber vorher habe ich echt viel verstanden. Ich glaube trotzdem, dass ich lieber in Deutschland studieren möchte. Vielleicht mal ein paar Monate woanders, aber auch nicht zu lange. Wenn es schon schwierig ist in der Schule, dann möchte ich gar nicht wissen, wie es beim Studieren ist!
Nächste Woche am Donnerstag und am Freitag und übernächste Woche am Montag und Dienstag haben wir keinen Unterricht. Das klingt jetzt vielleicht erstmal total cool, aber nicht mehr, wenn ich euch sage, warum wir keinen Unterricht haben. Undzwar schreiben wir Examen. Jeden Tag 2. Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen Angst habe, weil ich das Gefühl habe, dass ich in fast allen Fächern die Themen schlechter verstehe, als die Themen des letzten Trimesters. Ich weiß, dass meine Noten am Ende nicht zählen, aber es stresst mich einfach so unglaublich, weil ich es hasse unvorbereitet für etwas zu sein, auch wenn es nicht schlimm ist, wenn ich nicht vorbereitet bin, aber ich mag das Gefühl einfach nicht. Aus diesem Grund müsste ich jetzt auch mal Hausaufgaben machen!
Ich hoffe, dass es nicht ganz so schlimm wird und ich es mehr oder weniger hinbekomme, aber zuversichtlich bin ich nicht so wirklich. Das gute ist ja wie gesagt: Macht nichts 🙂
Ich vermisse euch gar nicht mehr so doll (ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel), aber ich freue mich trotzdem schon wie riesig darauf, euch wieder zu sehen!
Bis bald, Edda
Opa Gerd sagt:
Hallo Edda, am Anfang deines Aufenthaltes hatte ich ja ein bisschen Mitleid mit dir, wegen des Heimwehs. Aber wie ich damals geschrieben habe, mit der Zeit wird es immer besser. Nun muss ich ja Sorge haben, dass nach dem weiteren halben Jahr der Abschiedsschmerz größer ist, als die Wiedersehensfreude. Aber das finde ich gut so. Es liegt sicher auch daran, dass du nun auch selbst viel mit deinen Freundinnen unternimmst. Für die bevorstehenden Examen wünsche ich dir viel Erfolg. Auch wenn die Zensuren nicht so wichtig sind, ist es doch immer ein Erfolgserlebnis, wenn man trotz noch einiger Sprachschwierigkeiten nicht zu den Schlechtesten gehört. Viele Grüße, Opa Gerd
3. Februar 2024 — 20:33
Beate Christin Haase sagt:
Hallo Edda!
Es ist immer schön, Deine Berichte zu lesen.
Ich freue mich sehr, das Du Dich mittlerweile so richtig gut in Alles reingefunden hast und so ziemlich das Beste draus gemacht hast. Das, wenn es soweit ist, bei Deinem Abschied Tränen fließen werden, ist doch die
natürlichste Sache der Welt.
Ich war vorige Woche in Ehenbichl im Urlaub
und soll Dir liebe Grüße von Annelies und Lisa bestellen. Leider gab es so gut wie keinen Schnee. Rodeln ging gar nicht. In
Berwang war die Bahn gesperrt, weil der Schnee zu weich war und in Tannheim lag erst gar keiner mehr. Wir sind Einiges gewandert, waren in der Therme und auf der Highline. Ganz oben auf der Ruine Ehrenberg waren wir auch. Und am Mittwoch haben wir eine einstündige Kutschfahrt in Elbigenalb gemacht. Leider auf Rädern und nicht auf Kufen. Ich kann Dir mal ein paar Bilder in Deinen WhatsApp Account stellen, wenn Du das möchtest.
Ich wünsche Dir noch eine tolle Zeit und hab viel Spaß mit Deinen Freundinnen und Freunden!
Dein Opa aus Langenbogen!
15. Februar 2024 — 21:48
Astrid sagt:
Ach, liebe Edda.
Wie aufregend das alles. Das Schöne ist ja: Dich packt das (schulische) Leben, nimmt dich bei der Hand und du kannst dich treiben lassen und schauen und erleben. Ganz frei von allem ohne Druck. Da lohnt sich der Spaß jede schlechte Note mitzunehmen, die da winkt. Immerhin: die Notenvielfalt kommt so nicht wieder 😉
In GER wirst du dann whrschl. Sachverhalte auch in spanisch denken.
Übrigens: wir vermissen dich auch sehr und werden glücklich sein, wenn du wieder hier bist. Da fehlt einfach immer jemand. Aber das Schöne ist auch da: du bist ja nicht weg, du bist nur (kurz) woanders. Und dann wird ein Wiedersehen umso schöner 🥰
Lass es dir weiterhin so richtig gut gehen 🥳
27. Februar 2024 — 6:40